| |
|

|
|
To Ngoc Van |
| |
| |
|
|
| |
| |
| |
|

|
|
painting by |
|
Duong Bich Lien |
| |
|
|
| |
| |
| |
|

|
|
Nguyen Khai |
| |
| |
| |
| |
|
Die Geschichte der vietnamesischen Kunstmalerei hat mit den französischen
Kolonialisten angefangen, welche das "Fine Arts College of Indochina" (FACI)
gründeten. Das FACI wurde exklusiv für die drei Indochina-Länder Vietnam,
Laos und Kambodscha errichtet und nach europäischen Methoden gestaltet.
1945 führte die kommunistische Partei von Vietnam (Viet Minh) einen
allgemeinen Widerstand gegen die französischen Eindringlinge an, um die
Unabhängigkeit des Landes zu erreichen.
Ein Teil vietnamesischer Intellektueller, einschließlich einiger der
symbolischsten Künstler wie To Ngoc Van, Tran Van Can, Nguyen Do Cung,
Phan Ke An, Luong Xuan Nhi folgten diesem patriotischen Aufstand und
bildeten eine neue Künstlergeneration.
Inzwischen verblieb in einigen Großstädten ein kleinerer Teil berühmter
Künstler wie Nguyen Gia Tri, Le Ba Dang, Le Pho, Mai Trung Thu, Le Thi Luu...
Das Jahr 1954 wurde von Dien Bien Phu's Sieg gekennzeichnet und Vietnam
wurde gemäss dem Genfer Abkommen in zwei Regionen, Nord und Süd,
aufgeteilt. Während Nord-Vietnam das sozialistische System einführte,
lösten die Amerikaner die französischen Truppen im Süden ab, um die
Spaltung des Landes aufrechtzuerhalten. In Übereinstimmung mit der Genfer
Konvention, versammelte sich eine Gruppe Intellektueller aus dem Süden im
Norden und umgekehrt. Dieses Ereignis verursachte eine tragische Trennung
der vietnamesischen Kunst.
Im Norden von Vietnam wurden Nguyen Sang, Bui Xuan Phai, Duong Bich Lien,
Luu Cong Nhan, Nguyen Tu Ngiem und einige andere Generationskünstler in
den sozialistischen Zeichnungsmethoden ausgebildet. Diese erschienen mit
guten Werken, welche den Charakter des neuen politischen Systems
aufzeigten. In Südvietnam haben jene Namen wie Nguyen Trung, Dinh Cuong,
Nguyen Lam, Nguyen Phuoc, Nguyen Khai, Nhieu De mit ihren Absichten und
Anstrengungen auf dem Weg zur Innovation einen ersten Schritt Richtung
kreativer Kunst gemacht.
1975, als der Krieg endete, wurde Vietnam ein vereinigtes Land. Allerdings
gab es aufgrund unvermeidlicher Konflikte zwischen den zwei
unterschiedlichen nördlichen und südlichen Kulturen keine großen
Änderungen. Ab 1985 hat die Regierung eine umfassend sparsame und soziale
Reform lanciert und sich zu öffnen begonnen, um dem allgemeinen Welttrend
beitreten zu können und damit dem Land bessere Entwicklungschancen zu
ermöglichen. Während dieses Zeitraums haben sich große Änderungen in der
vietnamesischen Kunst ergeben. Obwohl einige extreme Turbulenzen zuerst
nicht vermieden werden konnten, erschienen mehrere brillante Künstler mit
ihren individuellen kreativen Stilen, ohne ihre traditionelle Erbschaft
aufzugeben.
Im Wesentlichen trägt die vietnamesische Kunst das Siegel einer
landwirtschaftlichen Tradition, welche mit dem Gesellschaftsleben in
kleinen Dörfern unter dem Einfluss des Konfuzianismus verbunden ist: eine
Tradition mit mehr poetischen als kreativen Merkmalen. Somit kann man kaum
neue Trends oder Gedanken finden (mit Ausnahme deren der Außenwelt) welche
gemäss dem vietnamesischen Leben verändert worden sind. Das heißt nicht,
dass zeitgenössische und moderne Kunst nicht existieren, aber in der Tat
gab es keine beeindruckenden oder monumentalen Werke, welche
philosophische Eigenschaften aufweisen (falls überhaupt, würde es nur eine
vorhandene Philosophie oder Meinungsgruppe veranschaulichen).
Kurzum, gleich welche Stile oder gleich welches Material ein
vietnamesisches Werk zeigt - es vertritt eine ruhige Schönheit oder sogar
Einfachheit von vietnamesischen Leuten welche während ihrer langen
Geschichte nur gegen Invasionen kämpfen. |
| |
| |
| |
|

|
|
Nguyen Gia Tri |
| |
| |
|
|
| |
| |
| |
| |
|

|
| painting
by |
| Luu
Cong Nhan |
|
|
| |
| |
| |
| |
 |
| A
glimpse of blue |
| (Nguyen Trung) |
|